Systemische Tieraufstellungen

 

 

Manchen ist das systemische Arbeiten vielleicht aus der Tiefenpsychologie als eine weiterführende Methode bekannt, die sich mit den unbewussten, seelischen Konflikten des Individuums im System beschäftigt.

Jeder einzelne von uns ist immer Teil eines Systems: in der Familie, bei Freunden, am Arbeitsplatz, in der Freizeit bei der Ausübung seines Hobbys. In jedem dieser Gefüge sind die Mitglieder wie in einem Mobile miteinander verbunden; bewegt sich eine "Figur", hat die Dynamik des Systems Auswirkungen auf alle Beteiligten. So können sich Spannungen, Unstimmigkeiten oder schicksalhafte Verbindungen einer einzelnen Person auf alle auswirken.

 

Zieht ein Tier in unseren Haushalt ein, wird auch dieses Teil des bestehenden Systems, das Gefüge muss sich neu sortieren, die Bezugsperson wird gewählt, vorhandene Tiere müssen sich auch mit der Veränderung arrangieren. Eine Menge Konfliktpotenzial wird freigesetzt, manchmal reagieren die Vierbeiner auch mit Rückzug, Trauer oder echten Aggressionen. Unsere Tiere haben eine hochsensitive Wahrnehmung ihrer Umgebung und reagieren dementsprechend sensibel auf einschneidende Erlebnisse, die verschiedener Natur sein können. Wir bemerken ihre Verhaltensauffälligkeiten und können sie bestenfalls einer vorangegangenen Veränderung zuordnen. Meistens jedoch sehen wir Symptome, die plötzlich aufzutreten scheinen und stehen vor der großen Herausforderung, deren Ursache zu finden, die sich uns aber leider nicht logisch erschließt.

Hier hilft eine systemische Tieraufstellung, Licht in die unterbewussten seelischen Vorgänge unserer Tiere zu bringen.

 

 

Wann ist diese Methode sinnvoll?

 

  •          Unsauberkeit von Katzen im Haus
  •          bei der Integration eines Tieres in ein bestehendes Gefüge
  •          bei Herden- und Rudelkonflikten (Eifersucht, Aggression etc.)
  •          bei Entscheidungen, die das Tier betreffen (Abgabe, Reitbeteiligung usw.)
  •          familiäre Spannungen wegen der Tiere
  •          wenn Bezugspersonen nicht eindeutig zugeordnet sind          
  •          wenn ein Tier als Außenseiter auffällt
  •          wenn Tiere ihre Menschen widerspiegeln
  •          bei der Unterstützung der Trauerarbeit von Tieren und Menschen
  •          wenn verstorbene Tiere noch sehr viel Raum im System einnehmen
  •          urplötzliche Verhaltensänderungen
  •          extreme Ängste und noch so vieles mehr

 

Nach manchen Aufstellungen kristallisierte sich heraus, dass die Ursache der "tierischen" Problematik im menschlichen Verhalten lag und sich ohne dessen Veränderung keine Besserung einstellen würde. Für diese Fälle biete ich Ihnen die Einzelcoachings (Walking-In-Your-Shoes) an, um meinem ganzheitlichen Ansatz gerecht zu werden. Erfahrungsgemäß braucht es nur wenige Sitzungen für das Finden des optimalen Lösungsansatzes.

 

 

 

Preisgestaltung

 

  • Aufstellung im Rahmen einer Zeitstunde 100 Euro
  • für jede weitere Viertelstunde werden 10 Euro berechnet

 

Erfahrungsgemäß dauert eine Aufstellung mit bis zu 4 Lebewesen ca. 1 Stunde. In einem kostenlosen Vorgespräch kann die Problematik schon erörtert werden, sodass  diese Zeit nicht mehr in der Aufstellung berücksichtigt werden muss. Wir arbeiten je nach Wunsch per Zoom, am Telefon oder persönlich, wenn es die Entfernung zulässt.

 

Bitte sprechen Sie mich für weitere Informationen gerne an.

 

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© Traumasensible Beratung & Tierkommunikation - Ines Kizildere